Werbeverbot für tippfreundliche TV-Spots?

Eine Motorsport Rennstrecke

Eine Motorsport RennstreckeAlle Jahre wieder kommt es aufgrund unterschiedlicher Auffassungen der Bundesländer beim Thema Lizenzvergabe für Online Anbieter zu unklaren Formulierungen. Seit 2011 hängt der Glücksspielstaatsvertrag mit all seinen Änderungen und Rückrufen mehr oder weniger in der Schwebe, obwohl gerade eine umfassende Regulierung den Spieler mehr Schutz gewähren würde. Das aktuelle Streitthema befasst sich mit den Werbekampagnen im Fernsehen. Die TV-Spots sind Sportfans bekannt, zumeist treten ehemalige Vorzeigeprofis vor die Kamera, um für einen Sportwettenanbieter zu werben. Aktuell beschäftigt sich ein Teil mit der Regierung mit der Umsetzung von Werbeverboten und ein anderer Teil würde gern eine bundesweite Regulierung in die Wege leiten.

Sponsorenverträge und Einschaltquoten auf dem Prüfstand

Von der ersten bis zur dritten Liga treten internationale Buchmacher und selbst Oddset, als staatliches Unternehmen, als Sponsor bei Sportvereinen auf. Werbebanden, Stadionhefte und nicht zuletzt der Ärmel der deutschen Fußballnationalmannschaft, dienen als Werbefläche für einen renommierten österreichischen Buchmacher. Das angedachte Werbeverbot bezieht sich laut Regierungskreisen und Medienberichten auf Anbieter von Echtgeldspielen, für die aktuell kein rechtlicher Rahmen innerhalb des Glücksspielgesetzes in Deutschland vorhanden ist.

Das bedeutet, bis auf die in Schleswig-Holstein lizenzierten und regulierten Anbieter hat kein Betreiber eine offizielle Konzession, um Glücksspiele gleich welcher Art in Deutschland anzubieten. Allerdings herrscht gemäß der europäischen Dienstleistungsfreiheit – Angebotsfreiheit für in der EU ansässige Unternehmen und Bürger. Da allgemeingültig EU-Recht Vorrang hat, sind Wettangebote, von Buchmachern, die von anderen EU-Ländern aus agieren, legal. Das Werberecht wurde dabei bisher nicht rechtsbindend für den europäischen Raum geregelt, was zumindest theoretisch ein Werbeverbot möglich machen würde.

Zensierter Sportübertragungen und Trikots ohne Werbung?

Eine Umsetzung ist kaum vorstellbar, letzten Endes wird Schleswig-Holstein wieder in die Vorreiterrolle springen und die Sonderregelungen im Bundesland erneut verabschieden. Damit erhalten Spieler und Anbieter Rechtssicherheit. Ansonsten wäre es sehr schwierig, ein Werbeverbot ohne nachhaltige Klagewellen durchzubringen. Mit einem rechtskonformen Verbot für Werbung im TV könnte kaum mehr eine Liveübertragung von Sportereignissen ohne Zensur im Fernsehen laufen.

In den Bundesligastadien sind die bekannten Buchmacher überall präsent. Ebenso verfügen die meisten über längerfristige Werbeverträge, um bei den Sportübertragungen im Werbeblock Präsenz zu zeigen. Darüber hinaus zieren einige renommierte Buchmacher mit ihren Logos die Trikots bekannter Vereine. Am Ende würden ausschließlich die Werbepartner unter den angestrebten Verboten leiden, die aus unternehmerischer Sicht einen liquiden Partner verlieren würden.

Einen vergleichbaren Ersatz, kurzfristig aufzutreiben, ist kaum möglich. Nicht nur, dass bestehende Verträge es untersagen würden, nein es wäre auch mit Klagen zu rechnen. Bei all den in Betracht kommenden Konsequenzen würden die Wettangebote jedoch weiterhin für jeden Europäer zur Verfügung stehen.

Ist das englische Modell möglich?

In Großbritannien hat sich der Markt von selbst reguliert. Die Anbieter von Sportwetten und anderweitigen Glücksspielen haben sich darauf geeinigt, fünf Minuten vor Live Spielen keine Werbung mehr im Fernsehen zu schalten. Erst fünf Minuten nach Spielende sind Übertragungen wieder möglich. Zusätzlich will man Werbung mit Bezug auf Wetten nur noch nach 21 Uhr ausstrahlen, um vor allem jugendlichen Zuschauern keine Wettangebote zu unterbreiten. Die Marktforschung hat in diesem Bereich bereits Daten veröffentlicht, dass die TV-Werbung bei Online Anbietern nichts anderes als einen Bruchteil ausmacht und man durch den Verzicht auf teure Fernsehvermarktung das freigewordene Budget in das Kerngeschäft, für Online-Marketing investiert.

Kompromisslösungen sind gefragt

In erster Linie dreht sich das Verbot um Multi-Provider, die sowohl Sportwetten als auch Spiele im Angebot haben. Denn für Wettanbieter wird bereits eine bundesweite Lizenzvergabe ausgearbeitet, um den Milliardenmarkt zu regulieren und einen rechtlichen Rahmen zu verpassen. Zwar machen die Spielcasinos gut fünfmal mehr Umsatz, dafür ist hier nicht vor 2021 mit einer gesetzteskonformen Lizenzierung zu rechnen. Für die großen Anbieter gilt bis dahin, die Angebote zu trennen, so dass der Spieler nicht mit einem Klick vom Wettprogramm ins Spielcasino wechseln kann. Bei den folgenden Sportwettenanbietern ist eine EU-Lizenz vorhanden, die absolute Seriosität und Sicherheit garantiert.

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