Ist Mybet bald wieder geöffnet?

Das Logo des Anbieters Mybet ist hier zu sehen

Das Logo des Anbieters Mybet ist hier zu sehenDeutsche Wettfreunde mit „aktiven“ Mybet Benutzerkonten, die seit Monaten auf eine Auszahlung ihrer Gelder warten, können aufatmen. Der Anbieter nimmt in den kommenden Monaten unter neuer Führung den Betrieb wieder auf. Was war passiert? Aufgrund der Insolvenz der früheren Eigentümergesellschaft MyBet Holding SE wurde der Buchmacher Mybet im Herbst 2018 nach 15-jähriger Betriebszeit vom Markt genommen. Die Wettplattform samt Namensrechte und digitaler Vermögenswerte ist nun im Besitz der renommierten maltesischen Rhinoceros Operations Ltd., zu welchem auch das beliebte deutsche Onlinecasino Wunderino gehört. Die technische Umsetzung wird die Kambi Group übernehmen, auf deren virtuelle Sportwetten Software-Lösungen bereits einige Big Player aus der Branche setzen.

Ein Sportwettendeal als Rettungsschirm für das insolvente deutsche Wettportal

Die Rahmenvereinbarung des Übernahmekontraktes beinhaltet, dass der Softwarespezialist für Online Sportwetten Kambi, die Software-Plattform für den neuen Eigentümer Rhinoceros Operations Ltd. komplett zur Verfügung stellt. Der deutsche Sportwettenmarkt ist einer der am schnellsten wachsenden in Europa, und lange Zeit war MyBet ein Zugpferd der Branche. Die neuen Betreiber wollen auf den guten Ruf der Traditionsmarke aufbauen, um den Anspruch vergangener Tage gerecht zu werden. Aktuell sind immer noch viele Details in der Ausarbeitung, wenngleich die Basis für eine erfolgreiche Zukunft mit zwei starken Partnern und langfristigen Verträgen geschaffen wurde.

Kambi, ein IT-Dienstleister, dem die Buchmacher vertrauen?

Der Softwareentwickler Kambi ist ein renommierter Provider von hochwertigen Sportwetten für lizenzierte Betreiber von B2C Wettangeboten. Die Kambi Group ist ein börsennotiertes Unternehmen, das an der Stockholmer Nasdaq First North gelistet ist und somit stattlichen Kontrollorganen unterliegt. Wichtig ist für skeptische Interessenten, die bei der Buchmacherfirma Mybet an erster Stelle an den Bankrott von 2018 denken, dass Kambi nicht nur von der Börsenaufsicht kontrolliert wird, sondern ebenso von unabhängigen Instituten.

Mit einer weltweit anerkannten Zertifizierung durch die eCOGRA ist ein sicheres Wettvergnügen garantiert. Die Online-Dienstleistungen vom Kambi sind bekannt für höchste Qualität und Sicherheitsstandards sowie einem beispiellosen Risikomanagement, basierend auf einer intern entwickelten Software-Plattform. Zu den mehr als 20 Partnern zählen unter anderen LeoVegas, 888sports, MrGreen, ATG und die Kindred Group. Der Software-Riese beschäftigt weltweit mehr als 650 Mitarbeiter, wovon die Mehrheit in der Zentrale auf Malta stationiert ist. Hinzu kommen europaweite Zweigstellen und selbst Niederlassungen in Australien sowie Partnerschaften mit Parx in den Vereinigten Staaten.

Die Rhinoceros Group ist neuer Eigentümer von Mybet

Die neue Betreibergesellschaft bringt alles mit, was faire und seriöse Wettanbieter benötigen. Mit gleich zwei Malta Gaming Authority – MGA Lizenzen für Glücksspiel und Sportwetten können sich Mybet Spieler künftig auf eine zuverlässige und durch die EU-Kommission zertifizierte Aufsichtsbehörde im Hintergrund des Sportwettenanbieters verlassen. Der Lizenzgeber aus Malta gehört zu den strengsten in Europa und überwacht nicht nur die Fairness der Wettangebote, sondern prüft die Liquidität in regelmäßigen Abständen.

Hinzu kommt, dass Spieler sich jederzeit umfassend an die Kontrollbehörde bei Beschwerden wenden können, was es nahezu unmöglich macht, dass eingezahlte Gelder, wie nach der Insolvenz des früheren Mybet Betreibers eingefroren werden. Zusätzlich hat das Unternehmen es bereits zu einer Nominierung für die Global Gaming Awards als Provider des Jahres geschafft, was als ein unverkennbares Qualitätsmerkmal für den Mybet Neustart zu bewerten ist.

Viele offene Fragen für bestehende Mybet-Mitglieder

Trotz der maltesischen Player-Protection Klausel warten immer noch zahlreiche Bestandsspieler auf ihre Guthaben Auszahlung bereits bestehender Wettkonten. Aufgrund des seit Sommer laufenden Insolvenzverfahrens wurden bisher keine ausstehenden Beträge an eine Vielzahl von Mitgliedern ausgezahlt, was ein bis dato einmaliges Vorkommen in der Wettbranche darstellt. Wie mit den noch offenen Zahlungen umgegangen wird, darüber gibt es noch keine genauen Informationen. Allerdings besteht zumindest die Hoffnung, dass durch die Übernahme eingefrorene liquide Mittel aus der Insolvenz freigeben werden, um die ausstehenden Transaktionen an die wartenden ehemaligen Spieler zu tätigen.

Der Fokus sollte auf Wiedergutmachung liegen!

Die Herausforderung besteht natürlich darin, auf der einen Seite die wartende Spielergemeinschaft ausreichend zu entschädigen, um das ohne Frage große Potenzial von Mybet, in ein zukunftsfähiges Erfolgsmodell zu verwandeln. In diesem Punkt sind sich Branchenkenner einig, um das Vertrauen des deutschen Wettfreunds wiederherzustellen, ist es unabdingbar, die offenen Zahlungsanforderungen vieler geprellter Spieler auf schnellstem Wege zu begleichen. Nur so kann ein Neuanfang unter neuer Geschäftsführung erfolgreich werden.